Alle Rezepte auf Silkes sexy Sattmacher sind geeignet für die, in den Augen vieler Experten, beste Ernährung der Welt - sie sind fettarm, vollwertig und pflanzlich! Mein Ziel ist es gesundes Essen schmackhaft zu machen so dass Gaumen und Körper davon profitieren.
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Winterliches warmes Dinkelfrühstück
Ich hab mich beim Verzehr dieses Frühstücks gefühlt wie in der Weihnachtszeit vor der industriellen Revolution. Nur dass es da natürlich keine getrockneten Datteln in Mitteleuropa gab. Also gut, wie Weihnachten bei den Hippies. Dinkelkörner zu kochen, und nicht zu Mehl zu verarbeiten ist schon reichlich ungewöhnlich, aber es funktioniert ganz einwandfrei.
Es ist wichtig in diesem Rezept wirklich Mandelmilch zu verwenden, weil die eine andere Konsistenz beim Kochen entwickelt als z.B. Reismilch und weil sie fetthaltiger ist. Dinkel ist im Vergleich zu Hafer sehr fettarm, daher kann man Haferflocken ohne weiteres auch mit fettarmer Pflanzenmilch zubereiten, bei diesem Gericht würde ich das sein lassen. Ich habe es versucht, aber das Ergebnis ist bei weitem nicht so zufriedenstellen.
Darüber hinaus empfehle ich den Dinkel am Abend vorher vor zu kochen, da die Garzeit nicht gerade kurz ist und dieses Gericht ganz gewiss kein Fastfood. Am nächsten Morgen braucht man dann aber nur fix aufkochen und 10-15 Minuten ruhen lassen.
Winteriches warmes Dinkelfrühstück
Zutaten:
200 g Dinkel
¼ TL Salz
1/8 TL Zimt, gemahlen
1/8 TL Nelken, gemahlen
400 ml Mandelmilch
60 g Datteln, klein geschnitten
¼ TL Orangenschale
20 g Sunwarrior Vanille
2 TL Chia
500 ml Wasser
Am Vorabend Wasser, Dinkel und Salz in einen Topf geben, aufkochen lassen und bei schwacher bis mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 45 Minuten köcheln lassen bis der Dinkel gar ist.
Am nächsten Morgen dann den gekochten Dinkel mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben, wiederum aufkochen lassen, von der Herdplatte nehmen und mit geschlossenem Deckel 10-15 Minuten ziehen lassen.
In 2 Schüsseln füllen und servieren.
Pro Portion
Kcal 494
Eiweiß 24 g
Kohlenhydrate 97 g
Fett 4,6 g = 9,7%
Sonntag, 30. November 2014
Brokkoli-Champignon-Sauce
Brokkoli-Champignon-Sauce ist nicht wirklich eine Sauce, sondern eher eine Beilage zu allen stärkehaltigen Gerichten, seien es Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Sowohl Brokkoli als auch Champignons sind reich an Eiweiß und ergänzen die Kohlenyhdrate daher optimal. Sie liefern so das volle Spekturm an Aminosäuren und sorgen außerdem dafür, dass die Kohlenyhdrate langsamer resorbiert werden und man länger satt beibt.
Ach ja, lecker ist es auch!:-) Ich liebe sowohl Brokkoli als auch Pilze!
Brokkoli-Champignon-Sauce
Zutaten:
2 Stangen Lauch, in Ringe geschnitten
200 g Champignons, in Scheiben geschnitten
400 g Brokkoliröschen
700 ml Wasser
2 EL Sojasauce
1 TL Salz
1 TL Thymian, getrocknet
½ TL Salbei, getrocknet
4 EL Mais-oder Kartoffelstärke
Mais- oder Kartoffelstärke mit 100 ml Wasser mischen, umrühren und beiseite stellen
Lauch, Champignons und Brokkoli mit ebenfalls 100 ml in eine beschichtete Pfanne geben, aufkochen lassen, und 5 Minuten ohne Deckel dämpfen. Regelmäßig umrühren. Dann restliche 500 ml Wasser sowie Sojasauce, Salz, Thymian und Salbei hinzu geben und bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 10 Minuten köcheln lassen.
Abschließend die Wasser-Stärke-Mischung zu dem Gemüse in die Pfanne geben und alles unter Rühren eindicken lassen. Für ca. 2 Minuten.
Auf Kartoffeln, Reis oder Nudeln servieren:
Ergibt ca. 6 Portionen
Pro Portion
Kcal 106
Eiweiß 4,2 g
Kohlenhydrate 23,4 g
Fett 0,6 g = 4,8 %
Samstag, 29. November 2014
Wirsing untereinander
Dieses Rezept ist entstanden, weil ich so viel Wirsing im Haus hatte, aber nicht wusste was ich damit anstellen sollte. Ich hab daraufhin haufenweise amerikanische Rezeptbücher durchgeblättert und kein einziges Rezept für “Savoy Cabbage” gefunden. Scheinbar konsumieren die Amerikaner keinen Wirsing, dafür umso mehr Grünkohl. Also Wirsing in Googel eingegeben und Chefkoch.de spuckt Wirsing untereinander aus. Natürlich weder in einer veganen noch in einer fettarmen Version, aber genau in der Adaption liegt ja mein Talent!
Wirsing untereinander
Zutaten:
300 g Wirsing
500 g Kartoffeln
100 g Kichererbsen, aus dem Glas
250 ml Wasser
1 Zwiebel, in Würfel geschnitten
¾ TL Salz
Prise schwarzer Pfeffer
Prise Muskat
Die Kartoffeln kochen und zu Brei stampfen.
Den Wirsing klein schneiden und zusammen mit den Zwiebeln in eine große beschichtete Pfanne oder einen Wok geben, aufkochen lassen und dann mit geschlossenem Deckel, das ganze 10 Minuten köcheln lassen. Abschließend die Gewürze sowie die Kichererbsen und die gestampften Kartoffeln unter das Wirsinggemüse heben und servieren.
Ergibt 2 Portionen
Pro Portion
Kcal 352
Eiweiß 11,9 g
Kohlenhydrate 76 g
Fett 1,8 g = 4,4 %
Freitag, 21. November 2014
Selleriesalat mit Birne, Rucola und Kichererbsen-Vinaigrette
Das Dressing ist der Hammer!!!
Ihr könnt es auch für alle möglichen anderen Salate verwenden, könnt es auch noch anderweitig würzen, aber Kichererbsen im Dressing statt Nüsse, war für mich Magie, denn Kichererbsen sind meine liebsten Hülsenfrüchte. Es wird unglaublich cremig und ist vielseitig anwendbar.
Selleriesalat mit Birne, Rucola und Kichererbsen-Vinaigrette
Zutaten:
300 g Knollensellerie, geschält und streichholzförmig geschnitten
2 Birnen, ca. 350 g, entkernt und gewürfelt
handvoll Rucola, klein geschnitten
4 TL Kapern
Alles in eine Schüssel füllen und vermengen.
Kichererbsen-Vinaigrette
120 g Kichererbsen, aus dem Glas oder selbst gekocht
100 ml Wasser
1 Knoblauchzehe
1 gestr. TL Dijonsenf
1 EL Zitronensaft
½ TL Salz
schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Alle Zutaten in einen High Speed Blender geben, ca. 1 Minute pürieren und über das Gemüse geben. Gut umrühren und servieren.
Das ganze Rezept:
Kcal 513
Eiweiß 15,7 g
Kohlenhydrate 111 g
Fett 5,4g = 8,8%

Sonntag, 16. November 2014
Curry-Tomatensauce
Die Curry-Tomatensauce ist ein Allzweck-Topping und passt zu Gemüse, Kartoffeln oder auch Pasta.
Hier auf dem Foto ist sie auf Paprika mit Curry-Kartoffelbrei, gefüllt zu sehen. Dieses Rezept übertrifft jedoch weit den Bedarf, den man für das Paprika-Rezept braucht, weil ich finde, dass es immer gut ist, wenn man eine Allzweckdsauce immer im Kühlschrank hat. Es bleiben hier also Reste. Dieses Rezept reicht für ca. 6 Portionen.
Curry-Tomatensauce
Zutaten:
2 Zwiebeln, gewürfelt, ca. 100 g
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 TL Ingwer, gerieben
2 TL Miso oder 1 TL Salz
400 g Dose Tomaten
¼ TL Currypulver, scharf
½ TL Kreuzkümmel
etwas Wasser ca. 50 ml
Ein wenig Wasser, ca. 50 ml, in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze darin die Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer glasig dünsten. Ca. 3 Minuten. Dann die Tomaten hinzu geben und das ganze weitere 8-10 Minuten kochen. Abschließend mit einem Pürierstab pürieren und seervieren.
Pro Portion
Kcal 116
Eiweiß 6 g
Kohlenhydrate 27 g
Fett 0,6 g = 4,6%
Donnerstag, 13. November 2014
Paprika mit Curry-Kartoffelbrei, gefüllt
Dieses Rezept ist eine Beilage, am besten zu Grünzeug oder Salat. Es ist fettarm, vollwertig und schmeckt sehr gut mit Curry-Tomatensauce. Wenn man gekochte Kartoffeln vorrätig hat ist es ein Leichtes es binnen 30 Minuten auf dem Tisch stehen zu haben. Für 2 Personen.
Paprika mit Curry-Kartoffelbrei, gefüllt
Zutaten:
2 Paprika, egal ob rot, gelb oder grün
300-350 g Kartoffeln, gekocht + etwas Wasser ca. 50 ml
1 Knoblauchzehe, gepresst
100 g Brokkolieröschen, klein geschnitten
1 Möhre, gerieben
½ TL Curry, scharf
¼ TL Kreuzkümmel, gemahlen
½ TL Ingewer, gerieben
1 EL Zitronensaft
1 EL Sojasauce
Ofen auf 175°C vorheizen
Die Paprikas halbieren und entkernen.
Die Kartoffeln mit etwas Wasser und einer Gabel zerquetschen und zu Kartoffelbrei verarbeiten (ich verabreite die Schalen der Kartoffeln mit, weil Kartoffeln, welche in Schale gekocht werden ihre Vitamine nicht an das Kochwasser verlieren und ich Kartoffelschalen sehr lecker finde :-)
Klein geschnittenen Brokkoli und geriebene Möhre mit den Gewürzen und restlichen Zutaten unter den Kartoffelbrei heben. Kartoffelbrei in die Paprikahälften füllen und im Ofen ca. 20 Minuten backen.
Mit Curry-Tomatensauce und Grünzeug servieren.
Pro Portion
Kcal 204
Eiweiß 6 g
Kohlenhydrate 46,7 g
Fett 0,7 g = 3%
Samstag, 8. November 2014
Maccheroni mit Kürbis-Käse
Wenn ihr dieses Rezept ein Mal gemacht habt, werdet ihr es den ganzen Winter über machen weil es total cremig und flexibel ist! - Ich hab ein Blumenkohl-Käsesaucen-Rezept auf dieser Seite, aber Blumenkohl kostet im Winter ca. 3,49 € im Bioladen und enthält kaum Stärke, wie Kürbis es tut. Die Sauce ist toll zu Maccheroni passt aber auch zu jedem anderen Gemüse. Sie hält sich im Kühlschrank 3-4 Tage.
Maccheroni mit Kürbis-Käse
Zutaten:
500 g Hokkaido-Kürbis
¼ TL Knoblauchpulver
½ TL Salz
1 geh. EL Tahini
250 l Pflanzenmilch
25 g Hefeflocken
Vollkornmaccheroni, ca. 500 g wenn man eine 4-köpfige Familie füttern will.
Ofen auf 175°C vorheizen. Den Kürbis entkernen, in kleine Stücke schneiden und im Ofen 30 Minuten backen. Hokkaido muss man nicht schälen und da die Sauce eh im Blender zubereitet wird, findet selbst die feinfühligste Zunge keine “Schalenstücken”.
Unterdessen die Maccheroni in Salzwasser kochen, abgießen und beiseite stellen.
Den noch warmen gebackenen Kürbis mit den restlichen Zutaten im High Speed Blender 1 Minute pürieren. Wer keinen High Speed Blender hat kann auch einen Pürierstab verwenden, muss nur entsprechend länger pürieren und erhält nicht eine ganz so feine Konsistenz.
Die Sauce über die Nudeln verteilen und gut umrühren, so dass die Sauce richtig schön in die Hohlräume der Maccheroni eindringen kann. So schmeckt es am allerbesten!:-)
4 Portionen
Pro Portion
Kcal 547
Eiweiß 28 g
Kohlenhydrate 110 g
Fett 5,3 g = 8,2%
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